Willkommen bei der THEA

Wir sind mit Sicherheit die kleinste aller Bildungseinrichtungen in der Veranstaltungsbranche, aber die Größe allein ist mitunter nicht entscheidend… THEA – die Nette aus Thüringen…

          

Unsere nächsten Termine auf einen Klick

Geprüfter Meister Veranstaltungstechnik – Aufbaukurs zweite Fachrichtung (Beleuchtungsmeister oder Bühne/Studio)

LETZTE GELEGENHEIT!

Ziel:
Vorbereitung auf den fachspezifischen Teil der Prüfung zum Meister für Veranstaltungstechnik in der Fachrichtung  Beleuchtung oder Bühne/Studio (zweite Fachrichtung)

Voraussetzungen für die Teilnahme an dieser Aufbauprüfung:

Abschluss als Meister für Veranstaltungstechnik
Es müssen alle drei Bereiche des Meisters für Veranstaltungstechnik erfolgreich abgeschlossen sein:
– fachspezifischer Teil inkl. Projektarbeit
– fachübergreifender Teil
– berufs- und arbeitspädagogischer Teil

Zulassungsvoraussetzung für das Aufbaumodul mit Fachrichtung Beleuchtung und Halle: „Elektrofachkraft für Veranstaltungstechnik“

Lehrgangsinhalte / Prüfungsfächer:

  • Mathematische und Naturwissenschaftliche Grundlagen
  • Allgemeine und spezielle Betriebstechnik
  • Projektarbeit mit Präsentation und Fachgespräch

Dauer des Vorbereitungslehrganges:

2 Wochen Vollzeit

Termine:  

24.08.2020 – 28.08.2020 und

21.09.2020 – 25.09.2020

8.1 Aufbaukurs Beleuchtung 

8.1 Aufbaukurs Bühne Studio 

Anmeldeformular

Anmeldung:

Andrea Falk
Telefon: 0341 468 639-13
andrea.falk@zaw-leipzig.de

 

 


Aktion “Night of Light”

Die nächsten 100 Tage übersteht die Veranstaltungswirtschaft nicht!
Seit dem 10.03.2020 ist einem kompletten Wirtschaftszweig faktisch die Arbeitsgrundlage entzogen.
Jegliche Art von Großveranstaltungen sind aufgrund der COVID-19 Krise untersagt. Business Events, Tagungen, Kongresse, Konzerte, Festivals oder Theateraufführungen – überall dort, wo Menschen zusammenkommen, um gemeinsam Darbietungen zu erleben oder sich zu relevanten Themen auszutauschen, dürfen Veranstaltungen nur unter umfangreichen, behördlichen Auflagen durchgeführt werden. Selbst Messen und kleine Events, die momentan wieder erlaubt sind, unterliegen zurzeit notwendigen und strengen Hygiene-Vorschriften; dies führt dazu, dass Veranstaltungen insgesamt zurzeit nicht mehr wirtschaftlich durchführbar sind.
Ein flammender Appell und Hilferuf an die Politik zur Rettung der Veranstaltungswirtschaft
Alle Unternehmen aus der Veranstaltungswirtschaft sowie Veranstaltungs-Locations (Special-Event- Locations, Veranstaltungszentren, Kongresshäuser, Tagungshotels und sonstige Spielstätten wie z.B. Theater, Philharmonien, Konzerthallen, Schauspielhäuser) in ganz Deutschland strahlen in der Nacht vom 22. auf den 23.06.2020 bundesweit ihre Gebäude oder stellvertretend ein Bauwerk in ihrer Region oder Stadt mit  roter Beleuchtung an, um auf die dramatische Situation in der Veranstaltungswirtschaft aufmerksam zu machen.
Die Veranstaltungswirtschaft steht auf der Roten Liste der akut vom Aussterben bedrohten Branchen!
Ein leuchtendes Mahnmal und ein flammender Appell der Veranstaltungs-Wirtschaft zur Rettung unserer Branche, die echte Hilfe anstelle von Kredit-Programmen benötigt! Wir fordern einen Branchendialog mit der Politik, um gemeinsam einen Weg aus der Krise zu finden!

Night of Light 2020

 

 


 

 

Let’s Get It On…

Die Zahl der an dem Coronavirus aktuell Erkrankten ist in Thüringen erfreulicherweise rückläufig. Ab dem 25. Mai 2020 dürfen Bildungseinrichtungen und Bildungszentren für alle Maßnahmen der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung, der Erwachsenenbildung sowie für berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen sowie ausbildungs- und integrationsbegleitende Maßnahmen öffnen.

Wir erarbeiten zur Zeit ein entsprechendes Infektionsschutzkonzept und hoffen, dass wir unseren Bildungsbetrieb ab August wieder aufnehmen können.

Der für den 17.8.2020 geplante SQQ2-Lehrgang Level 2 rückt damit in den Bereich des Möglichen…

 


 

 

Anderthalb Meter bis zum Abgrund

KulturArena_Panoram_links ©JenaKultur, C. Worsch
KulturArena_Panoram_rechts ©JenaKultur, C. Worsch

JenaKultur sagt die Kulturarena 2020 ab und veröffentlicht gemeinsam mit 30 Thüringer Akteuren aus Kultur, Sport und Tagungswirtschaft ein Positionspapier zu den dramatischen Aussichten für die gesamte Veranstaltungsbranche.

Die Kulturarena wird 2020 erstmalig in ihrer 29-jährigen Geschichte nicht stattfinden können. Grund ist das bundesweite pandemiebedingte Verbot für Großveranstaltungen sowie die zahlreichen Einschränkungen infolge von Hygiene- und Abstandsregelungen, Reisebeschränkungen für ausländische Künstler und Quarantänebestimmungen, welche die Produktion von großen Veranstaltungen und Festivals unmöglich machen. Betroffen sind neben der Konzertarena auch die Arena-Ouvertüre sowie Theater- und Film-Arena.

Kristjan Schmitt, Projektleiter der Kulturarena, erklärt: „Die Entscheidung schmerzt uns sehr. Das erste Mal seit fast dreißig Jahren wird der Sommer in Jena ohne die Kulturarena stattfinden, der Puls der Stadt deutlich langsamer schlagen. Für unsere Gäste, die Künstler, unser Team und unsere vielen an der Produktion des Festivals beteiligten Partner ist diese Entscheidung ein harter Schlag. Die Absage unseres Festivals bedeutet nicht nur den Verzicht auf großartige Konzerterlebnisse und schöne Sommerabende in Jena. Die Absage eines jeden Festivals bedeutet vor allem auch, dass Unternehmen und Menschen keine Einnahmen und kein Einkommen erzielen.“

Carsten Müller, Mitglied der Werkleitung von JenaKultur und Vorstand des Europäischen Verbandes der Veranstaltungscentren (EVVC), ergänzt: „Um ein solches Festival wie die Kulturarena erfolgreich produzieren zu können, müssen außer den Künstlern viele Gewerke daran mitarbeiten. Veranstaltungstechniker, Equipment- und Personalfirmen, Sicherheitsunternehmen, Grafiker, Konzertagenturen, Klubbetreiber, Veranstaltungsgastronomen und viele mehr. Alle hatten Anfang des Jahres volle Auftragsbücher und kämpfen heute mit der drohenden Insolvenz und großen Finanzierungslücken. Unverschuldet. Egal ob Kultur, Tagung oder Sport. Das wirtschaftliche Fundament der gesamten Veranstaltungsbranche wird immer derzeit immer schwächer. Nach der Absage der Frühjahrsveranstaltungen, setzt sich diese Stornierungswelle in der Festival-Saison fort. Momentan schauen alle angesichts der notwendigen Abstandregelungen mit großer Skepsis in die Spätsommer-/Herbstsaison. Wir befinden uns 1,50 Meter vor dem wirtschaftlichen Abgrund.“

Um ein deutliches Signal in Richtung Öffentlichkeit und Politik zu setzen, hat Carsten Müller gemeinsam mit 30 weiteren Akteuren aus Kultur, Sport und Tagungswirtschaft ein Positionspapier erarbeitet, das auch Ulrike Köppel, Geschäftsführerin der weimar GmbH und Betreiberin des congress centrum weimarhalle, federführend mitformuliert hat: „Unabhängig von den großen Kultureinrichtungen und -veranstaltern ist auch die Tagungswirtschaft mit den Tagungs- und Kongresszentren sowie Dienstleistern wie Technikfirmen, Caterern, Agenturen, Tagungshotels und vielen Selbstständigen betroffen. Bislang gibt es hier nach der Soforthilfe zur Überbrückung der ersten Wochen noch keine konkreten Pläne zur langfristigen Sicherung dieses Teils der Dienstleistungsbranche. Wir haben allein in der Impulsregion Erfurt-Weimar-Jena pro Jahr 20.000 Tagungen mit 2,4 Millionen Teilnehmern in mehr als 100 Veranstaltungsstätten. Das ist ein Wirtschaftsfaktor, von dem viele Unternehmen und Arbeitnehmer abhängig sind. Bislang wurden sie in den Überlegungen zu den Sonderfonds nicht berücksichtigt“, unterstreicht Ulrike Köppel, stellvertretend für die Branche. Anders als bei Theatern oder anderen namhaften Kultureinrichtungen gibt es hier keine Hilfen für Einnahmeausfälle, die wahrscheinlich im zweiten Halbjahr weiter wachsen würden, fürchtet sie. „Wir können das nicht wieder aufholen“, betont sie weiter. Trotzdem die Mitarbeiter, so sie denn angestellt seien, in Kurzarbeit sind, würden die laufenden Kosten weiter fällig. „Es bleibt bei allen Bemühungen ein großes Minus übrig.“

Thomas Fleddermann, Management Science City Jena/Baskets Jena GmbH, erläutert die Probleme aus Sicht eines der wichtigsten Thüringer Sportveranstalters „Der pandemiebedingte Saisonabbruch Mitte März hat für Science City Jena erhebliche wirtschaftliche und sportliche Konsequenzen. Während wir unter finanziellen Gesichtspunkten mit Einbußen im sechsstelligen Bereich kalkulieren müssen, wurde uns aufgrund der ausgefallenen Playoffs eine durchaus mögliche Rückkehr in die Erstklassigkeit verwehrt. Zudem kommen auf uns als Veranstalter mit hohem Besucheraufkommen enorme Herausforderungen zu. Basketball ist eine durch Dynamik und Physis geprägte Kontaktsportart, die abseits des Parketts von der Begeisterung und Leidenschaft auf den Fan-Tribünen lebt. Im Gegensatz zu den Möglichkeiten der 1. und 2. Fußball-Bundesliga stellen sich für uns zahlreiche Fragezeichen der Finanzierbarkeit, um Heimspiele unter den notwendigen Hygienerichtlinien durchführen zu können. Aufgrund der Abstandsregelungen ergeben sich beispielsweise deutliche Einschränkungen bei den Zuschauerkapazitäten und damit eine starke Reduzierung im Bereich einer unserer wichtigsten Finanzierungssäulen. Im selben Atemzug werden die Vorbereitungen zur Durchführung unserer Spiele unter Beachtung der Corona-bedingten Auflagen erhebliche Mehraufwendungen verursachen. Die Akquise der dafür erforderlichen Mittel stellt den Club vor neue, zusätzliche Herausforderungen hinsichtlich unserer Planungssicherheit, die sich nicht nur massiv auf den Profibereich auswirkt, sondern ebenso unseren Nachwuchs- und Breitensportbereich betrifft.“

Einen Ausblick in Richtung 2021 können alle Akteure aktuell nicht wagen. Zu groß sind derzeit die Unsicherheiten hinsichtlich der finanziellen Planungssicherheit. „Unser Ziel ist, jetzt mit den Partnern unserer Branche und den politischen Entscheidern eine Lösung für unsere Branche zu entwickeln, die vielen Akteuren das wirtschaftliche Überleben ermöglicht. Dazu befinden wir uns bereits in sehr konstruktiven Gesprächen mit der Landesregierung.“ betont Carsten Müller abschließend und fügt hinzu: „Nach dieser Krise wollen wir mit unserer Erfahrung und Energie das wiederbeleben, was uns als Veranstalter mit unseren Gästen, Besuchern, Fans verbindet – großartige, inspirierende Erlebnisse. Von Menschen für Menschen. Erlebnisse, die nicht von Abstand, sondern wieder von großer menschlicher Nähe und einem unbändigen Gemeinschaftsgefühl geprägt sind. Erlebnisse die in positiver Erinnerung bleiben.“
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Kontakt für Rückfragen zum Positionspapier der Thüringer Veranstaltungsbranche:
Carsten Müller | Tel. 0162 2663378 | carsten.mueller@jena.de

Kontakt für Rückfragen zu Organisation und Ticketing Kulturena:
Kristjan Schmitt | Tel. 0179 705 2972 | kristjan.schmitt@jena.de

Die Rückgabe von bereits gekauften Tickets für die Kulturarena wird ab Ende Mai in der Jena-Tourist-Information möglich sein. Über das genaue Datum wird zeitnah informiert.

 

 

Großveranstaltungen  – wie weiter…?

Am 15. April haben der Bund und die Länder beschlossen, dass Großveranstaltungen wegen der Ausbreitung des Coronavirus offiziell bis zum 31. August 2020 untersagt sind. Zahlreiche Festivals und Veranstaltungen wurden seitdem abgesagt. Darunter das Bachfest Leipzig, die Händel-Festspiele Halle, das Rudolstadt-Festival, das Highfield, SPUTNIK SPRING BREAK und MELT-Festival, die Dresdner Musikfestspiele, das Figuren Theater Festival in Magdeburg und viele mehr.

Unklarheit herrscht allerdings bei denjenigen, die kleinere Musikfestivals und Konzerte mit weniger Besuchern organisieren. Denn: Was genau eine Großveranstaltung ist, hat der Bund dabei nicht festgelegt. Die Entscheidung, ab welcher Größe Veranstaltungen verboten sind, liegt bei den einzelnen Bundesländern. Auch in Thüringen sind Versammlungen und Veranstaltungen weiterhin untersagt. Ab sofort sollen Versammlungen mit bis zu 30 Teilnehmern in geschlossenen Räumen und bis zu 50 unter freiem Himmel wieder zugelassen werden. Die Frage mit Blick auf die kommenden Monate, wann eine Veranstaltung letztendlich eine Großveranstaltung ist, sei allerdings noch in Arbeit, hieß es aus der Staatskanzlei. Zum 30. April wird ein Definitionsversuch zur „Großveranstaltung“ erwartet.

Rechtsanwalt Volker Löhr hat in einem aktuellen Schreiben an die „Politik“ seine verfassungsrechtlichen Bedenken zum bereits angekündigten Kurs eines „Erlasses für Kommunen“ geäußert.

Aus seiner Sicht ist es wichtig, die wenigen, notwendigen rechtlichen Säulen für die Durchführung von Veranstaltungen in den vor uns liegenden Zeiträumen klar festzulegen.  Geschieht dies nicht müssen wir davon ausgehen, dass es unzählige Klagen von Veranstaltern geben wird, um sich die Möglichkeit von Amtshaftungsansprüchen gegen die Kommunen zu sichern, da sie andernfalls Regressansprüche befürchten müssen.

In einem von ihm und anderen Kollegen in den letzten Tagen entwickelten Positionspapier entwirft  Volker Löhr die aus seiner Sicht erforderlichen rechtlichen Vorschriften zur Aufnahme in die „COVID-19 Pandemie Schutzverordnungen“  und stellt dar, wie es gelingen könnte, Veranstaltungen im definierten Rahmen zumindest stufenweise wieder zuzulassen.

Eine Definition, die Großveranstaltungen jenseits der bisher genannten 50 Besucher auf längere Sicht festschreibt, käme einem Todesurteil für die Branche gleich…

Positionspapier VA-Wirtschaft 2020-04-22 

 


Liebe Kollegen,
angesichts der aktuellen Situation ist es m.E. momentan nicht zu verantworten, viele Kollegen aus dem ganzen Land (zum Teil auch aus Risikogebieten) zu einer beruflichen Weiterbildung nach Weimar kommen zu lassen.

Unabhängig davon hat die Stadt Weimar am Freitag in einer Allgemeinverfügung ohnehin ALLE Veranstaltungen und sonstige Ansammlungen zunächst bis zum 19.April 2020 untersagt.

Ich muss daher leider unser für den 23.03.2020 geplantes erstes Modul des Rigginglehrganges SQQ2 Level 1  und unser für den 26.3.2020 geplantes „Meisterupdate No.17“ auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.

Die neuen Termine teile ich euch mit sobald wir wieder etwas Planungssicherheit erlangt haben.
Für heute erst einmal alle guten Wünsche für euch und eure Familien. Bleibt gesund.

Frank Witte (THEA)


Meisterupdate No.17 – Koordination im Arbeitsschutz: Wie kann man Unfälle verhindern?

Bei großen Veranstaltungen, Messen und Shows bemühen sich oft dutzende Firmen, Kollegen und Dienstleister teilweise gleichzeitig darum, das Projekt zum Erfolg werden zu lassen. Bei dieser Ballung von Menschen und Maschinen verschiedenster Firmen besteht naturgemäß ein erhöhtes Risiko, dass es zu Unfällen kommt, die nicht nur Sach-, sondern im schlimmsten Fall auch Personenschäden mit sich bringen.
Zur Verhinderung solch eines Unfalles sieht der Gesetzgeber bereits seit vielen Jahren vor, dass bei gemeinsamen Arbeiten ab zwei Arbeitgebern bzw. Unternehmern die Arbeitsschutzmaßnahmen koordiniert werden müssen. So fordern Staat und Berufsgenossenschaften eine Zusammenarbeit der Arbeitgeber zur Vermeidung eventueller gegenseitiger Gefährdungen. Bei dem Stichwort Koordination auf der „Baustelle“ fällt häufig der Begriff „SiGeKo“ (Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator), dessen Herkunft und Grundlage ebenso erläutert wird, wie die die allgemeine Koordination. Die Koordination von Fremdfirmen, Subunternehmern und Gewerken ist ein wichtiges und entscheidendes Thema für jede Bühnenfachkraft, deren Arbeit- und Auftraggeber und die (General)-Unternehmer auch in unserer Branche.

In unserm 17. Meisterupdate werden die verschiedenen Arten der Koordination nach den Rechtsgrundlagen ausführlich vorgestellt. Anhand von Praxisfällen, Dokumenten und Bildern werden die Teilnehmer in die Lage versetzt, in ihrem Betrieb eine sachgerechte Koordination durchzuführen. Dazu werden u.a. diverse Praxishilfen und Dokumente präsentiert. Falco Zanini ist seit 40 Jahren in der Eventbranche tätig und betreut u.a. als Koordinator für den Arbeitsschutz seit sechs Jahren das Wacken Open Air.

Donnerstag,26.03.2020, 10.00 bis 17.00 Uhr
Ramada by Wyndham, Weimar
120,- € (zzgl. gesetzliche MwSt.)
Dozent: Falco Zanini

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Sachkundiger für Veranstaltungsrigging nach SQ Q2 – Level 1

Ziel:

Weiterbildung zur Erreichung der Qualifikation „Sachkunde für Veranstaltungsrigging“ nach SQ Q2.
Der Sachkundige für Veranstaltungsrigging LEVEL 1 verfügt über die Kompetenzen für grundlegende Tätigkeiten. Diese Tätigkeiten sind z.B.:

  • Montieren von Traversensystemen
  • Handhaben von Anschlagmitteln
  • Anschlagen von Traversen und Hebezeugen
  • Anschlagen von Lasten
  • Handhaben von Hebezeugen
  • Anschlagen an vorgegebenen Anschlagpunkten von Tragwerken

Zugangsvoraussetzungen:
Unmittelbare Voraussetzung sind mathematische Grundkenntnisse. Hierzu gehören: die Grundrechenarten, Trigonometrie, Geometrie und das Lösen von einfachen Gleichungen.

Zum Qualifizierungslehrgang kann zugelassen werden, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat und alle folgenden gültigen Nachweise erbringt:

  • Dreijähriger fachbezogener Tätigkeitsschwerpunkt in der Veranstaltungstechnik, zeitnah vor Lehrgangsbeginn oder Fachkraft für Veranstaltungstechnik im dritten Ausbildungsjahr. Der Nachweis ist nachvollziehbar schriftlich zu erbringen
  • Arbeitsmedizinische Eignungsuntersuchung für Arbeiten mit Absturzgefahr, z.B. G 41
  • Ausbildung in der Ersten Hilfe

Nächster Lehrgang: 23.3. – 15.5.2020 in Weimar

Level_1_2020

Anmeldeformular_SQQ2_Level_1_2020

 

Mit freundlicher Unterstützung durch


                   


Sachkundiger für Veranstaltungsrigging nach SQ Q2 – Level 2

 

 

Ziel:
Weiterbildung zur Erreichung der Qualifikation „Sachkunde für Veranstaltungsrigging“ nach SQ Q2.
Der Sachkundige für Veranstaltungsrigging LEVEL 2 verfügt über die Kompetenzen für Riggingtätigkeiten, die über die Tätigkeiten des Sachkundigen für Veranstaltungsrigging LEVEL 1 hinausgehen.

Diese Tätigkeiten sind z.B.:

  • Planen und Erstellen von temporären Anschlagpunkten
  • Erstellen und Auswerten von Plänen und Arbeitsunterlagen
  • Planen von Hilfstragwerken
  • Koordinieren von Riggingtätigkeiten
  • Durchführen von Unterweisungen
  • Gewährleisten und Durchführen von Rettungsmaßnahmen

Erstellen erforderlicher Gefährdungsbeurteilungen

Zugangsvoraussetzungen:

Zum Qualifizierungslehrgang kann zugelassen werden, wer alle folgenden gültigen Nachweise erbringt:

  • Nachweis der erfolgreich abgelegten Prüfung über die Sachkunde für Veranstaltungsrigging Level 1
  • Mindestens einjährige Tätigkeit als Sachkundiger für Veranstaltungsrigging Level 1
  • Erfahrung durch mindestens 40 Einsatztage als Sachkundiger für Veranstaltungsrigging Level 1 innerhalb der letzten 24 Monate vor Lehrgangsbeginn oder
  • 20 Einsatztage als Sachkundiger für Veranstaltungsrigging Level 1 innerhalb der letzten 12 Monate. Der Nachweis über die Einsatztage ist nachvollziehbar schriftlich zu erbringen, z.B. durch Führen der auf der IGVW-Internetpräsenz verfügbaren Vorlage für die Tätigkeitsnachweise
  • Arbeitsmedizinische Eignungsuntersuchung für Arbeiten mit Absturzgefahr, z.B. G 41
  • Ausbildung in der Ersten Hilfe

Termin: 17.8. – 16.9.2020 in Weimar

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Anmeldeformular_SQQ2_Level_2_2020 2

Mit freundlicher Unterstützung durch


Sachkunde für Fliegende Bauten in der Veranstaltungstechnik

Der Betreiber eines Fliegenden Baus oder ein von ihm beauftragter hinreichend sachkundiger Vertreter muss während des Betriebs die Aufsicht führen und für die Einhaltung der Bedienungs- und Betriebsvorschriften sorgen.

Der Betreiber hat die Bedienungspersonen an jedem Aufstellungsort insbesondere über die Bedienungs- und Betriebsvorschriften und das Verhalten bei Stromausfall, in Brand- und Panikfällen oder sonstigen Störungen zu belehren. Die Bedienungs- und Betriebsvorschriften müssen von den Bedienungspersonen jederzeit eingesehen werden können.

Sachkundiger ist, wer aufgrund seiner fachlichen Ausbildung und Erfahrung ausreichende Kenntnisse für die Beurteilung der Fliegenden Bauten (Bühnen, Tribünen) hat und mit den einschlägigen staatlichen Arbeitsschutzvorschriften, BG-Vorschriften und allgemein anerkannten Regeln der Technik (z.B. BG-Regeln, DIN EN-Normen, DIN-Normen, ISO-Normen) so weit vertraut ist, dass er die Bedienungs- und Betriebsvorschriften des Fliegenden Baus umsetzen kann. Sie haben die Möglichkeit, sich durch einen Lehrgang nach den Grundsätzen der FlBauR zum Sachkundigen ausbilden zu lassen

Die Ausbildungsinhalteorientieren sich sowohl an der Richtlinie über den Bau und Betrieb Fliegender Bauten(FlBauR) als auch am igvw-Standard SQ P5Aufstellung und Betrieb nicht ortsfester Bühnen und Bühnenüberdachungen“.

Das nächste Seminar findet vom 12.-15.10.2020 in Weimar statt.

Sachkundiger für Fliegende Bauten_Info_2020

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Zertifizierter Veranstaltungsleiter für Events (IBIT)

Zwar wird in der Musterversammlungsstättenverordnung (MVStättVO) §38 (2) gefordert, dass „während des Betriebes von Versammlungsstätten (…) der Betreiber oder ein von ihm beauftragter Veranstaltungsleiter ständig anwesend sein” muss – welche Anforderungen an den Veranstaltungsleiter im Hinblick auf seinen Aufgaben- und Pflichtenkreis sowie seine Qualifizierung gestellt wird, bleibt jedoch offen. Der Einsatz einer Veranstaltungsleitung in der Praxis auch außerhalb des Geltungsbereiches der Verordnung hat sich durchgesetzt und bewährt. Das Seminar befasst sich sowohl mit den rechtlichen Grundlagen, dem Aufgabenprofil von Veranstaltungsleitern innerhalb und außerhalb des Geltungsbereiches der Musterversammlungsstättenverordnung als auch mit den diesbezüglichen Haftungsfragen. Funktion, Pflichten, Aufgabengebiete und notwendige Qualifikationen werden auch unter rechtlichen Aspekten erörtert sowie grundlegende Überlegungen zum Thema „Leitung und Aufsicht“ angestellt. Insbesondere erörtert werden die Funktionen des Veranstaltungsleiters als Ansprechpartner für die Vertreter der Sicherheitsbehörden sowie notwendige Handlungsweisen im Falle eines Notfalls. Die Lerninhalte werden auch anhand von Beispielen aus der Praxis gemeinsam erarbeitet.

Ziel des Seminars ist es, die Teilnehmer zu Aufgaben- und Verantwortungsübernahme in der Leitung von Veranstaltungen zu befähigen. Dabei werden gesetzliche Rahmenbedingungen ebenso erörtert wie praktisches Handlungswissen im interorganisationalen Sicherheitsmanagement.

Der Kurs richtet sich an diejenigen, die die Rolle des Veranstaltungsleiters bereits innehaben oder die als Vertreter des Betreibers Veranstaltungen betreuen.

Dozenten:
Ralf Zimme
RA Daniel Schlatter

Termin: 05.-07.10.2020 in Weimar

Ort: Ramada by Wyndham, Weimar

Veranstaltungsleiter_Info_2020
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Sachkundiger für Veranstaltungsrigging nach SQ Q2 – Level 3

Ziel:
Weiterbildung zur Erreichung der Qualifikation „Sachkunde für Veranstaltungsrigging“ nach SQ Q2.
Der Sachkundige für Veranstaltungsrigging LEVEL 3 verfügt über die Kompetenzen für Riggingtätigkeiten, die über die Tätigkeiten des Sachkundigen für Veranstaltungsrigging LEVEL 2 hinausgehen.

Diese Tätigkeiten sind z.B.:

  • Koordinieren des gesamten Gewerkes Rigging
  • Erstellen von technischen Gesamtdokumentationen
  • Auswerten komplexer statischer Berechnungen
  • Koordinieren des Arbeitsschutzes im Bereich Rigging

Zugangsvoraussetzungen:
Zum Qualifizierungslehrgang kann zugelassen werden, wer alle folgenden gültigen Nachweise erbringt:

  • Nachweis der erfolgreich abgelegten Prüfung über die Sachkunde für Veranstaltungsrigging Level 2
  • Mindestens zwei Jahre Tätigkeit als Sachkundiger für Veranstaltungsrigging LEVEL 2
  • Erfahrung durch mindestens 40 Einsatztage als Sachkundiger für Veranstaltungsrigging Level 2 innerhalb der letzten 12 Monate vor Lehrgangsbeginn. Der Nachweis über die Einsatztage ist nachvollziehbar schriftlich zu belegen, z.B. durch Führen der auf der IGVW-Internetpräsenz verfügbaren Vorlage für die Tätigkeitsnachweise.
  • Arbeitsmedizinische Eignungsuntersuchung für Arbeiten mit Absturzgefahr, z.B. G 41
  • Ausbildung in der Ersten Hilfe

Level_3_2020

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Sachkundiger für Schallpegelmessung

In den letzten Jahren hat der Streit um die zulässige Lautstärke bei Veranstaltungen immer häufiger auch Gerichte beschäftigt. Mal klagten Anwohner über ruhestörenden Lärm, mal erhoben Konzertbesucher im Nachgang Schadenersatzklage wegen erlittener Gehörschädigungen – oft mit Erfolg. Es gilt: Beschallungsanlagen bei Veranstaltungen können Schallpegel erzeugen, die das Gehör des Publikums schädigen. Schutz des Publikums, der Anwohner und der Mitarbeiter vor zu hohen Schallpegeln – welche rechtlichen Anforderungen sind zu erfüllen und wie sind diese in der Praxis umsetzbar?

In unserem zweitägigen Seminar vermitteln wir sowohl die theoretischen Grundlagen der Schalldruckpegelmessung als auch die praktische Umsetzung der Messungen nach DIN 15905 Teil 5, TA-Lärm sowie die Ermittlung der Geräuschimmissionen und Immissionsrichtwerte.

Dieses Seminar wird erst wieder 2020 angeboten.

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